Bürgermeister: „Frieden beginnt vor Ort.“
Neue Westfälische vom 10. Juli 2026:
Löhne. Am Mittwoch, 8. Juli, ist vor dem Löhner Rathaus die Flagge des internationalen Netzwerks „Mayors for Peace“ gehisst worden.
An diesem Tag erinnern die Mitglieder des unter der Präsidentschaft von Hiroshima stehenden internationalen Netzwerks „Mayors for Peace“ in zahlreichen Städten weltweit an das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) von 1996. Darin stellte das Gericht fest, dass der Einsatz und die Androhung von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen, und betonte zugleich die Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung und zum weltweiten Frieden.
Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki haben der Welt vor inzwischen mehr als 80 Jahren ihre verheerende Zerstörungskraft vor Augen geführt. Sie hätten der Menschheit eine dauerhafte Mahnung sein müssen, diese Waffen nie wieder einzusetzen.
Trotzdem spielen Atomwaffen inzwischen wieder eine stärkere Rolle in der internationalen Sicherheitspolitik. Friedensforscher warnen vor einem neuen Wettrüsten der Atommächte. So bedrohen bis heute mehr als 12.000 Atomsprengköpfe die Existenz der Menschheit.
Christian Antl ist wie sein Vorgänger Mitglied bei den „Mayors for Peace“ und deshalb zeigt auch Löhne Flagge gegen ein neues atomares Wettrüsten. Es sagt: „Frieden beginnt hier vor Ort, in Löhne. Unsere Stadt ist ein Ort, in dem wir gemeinsam für Respekt und Verständigung stehen. Darum setzen wir heute gemeinsam mit ,Mayors for Peace’ ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben.“
