Am 13. Januar 2026 wurde Christian Antl auf der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins mitg großer Mehrheit wieder zum Vorsitzenden gewählt. Trotz seiner vielfältigen Aufgaben als Bürgermeister hat sich Christian Antl bereit erklärt den OV weiterhin zu führen. Er wird dabei maßgeblich von seinen drei Stellvertretern Wolfgang Böhm, Oliver Kleimeier und Heinz Keil unterstützt. Als Kassierer wurde Karl-Heinz Bernsmeier und als Schriftführerin Kerstin Hamel wiedergewählt. In seinem Jahresrückblick bedankt sich Christian bei den Mitgliedern besonders für die hervorragende Unterstützung im Kommunalwahlkamp. Er spricht auch über die ersten Sitzungen des neu gewählten Ratsgremiums. Die Arbeit zeigt schon jetzt einige Herausforderungen in der Umsetzung von Politik für die Bürger dieser Stadt. Insbesondere die CDU trägt durch ihre Fundamentalopposition nicht gerade dazu bei, für die Löhne Bürgerinnen und Bürgern positive Anträge zu verwirklichen. Indem eigene alte Beschlüsse keine Gültigkeit mehr haben und konkrete Vorschläge für andere Verfahrensweisen nicht vorgetragen werden, wie bei der Ablehnung des Etats für die Stadtwerke. Zudem gilt scheinbar für die CDU in Löhne die Brandmauer zur AfD nicht mehr. Es sieht sogar nach einer eher engen Zusammenarbeit aus. Wie Christian Antl betont ist auch die Entwicklung der Finanzen mit neuen Herausforderungen verbunden. Nicht fehlende Einnahmen sind das Hauptproblem, sondern die Ausgaben. Hierauf hat die Stadt aber nur sehr wenigen Einfluss. Die meisten Ausgaben werden durch Bund und Land veranlasst und z.B. über die Kreisumlage an die Stadt weitergeleitet. Diese wird vermutlich in diesem Jahr um mehrere Millionen Euro für die Stadt Löhne ansteigen.
Gast in der Jahreshauptversammlung war auch unser Landtagsabgeordneter Christian Obrock. In seinem Referat bestätigt er den für uns bedenklichen Kurs der CDU bezüglich der mangelnden Abgrenzung zur AfD. Nach seiner Meinung existiert die Brandmauer nicht mehr. Nur die SPD bekämpft die AfD weiterhin glaubhaft – und paktiert schon seit 1863 nicht mit Nazis. Weitere Themen die Christian Obrock anspricht waren die mangelhafte Weitergabe der Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes an die Städte und auch die Kitapolitik des Landes stellt Christian Obrock als sehr problematisch dar. Somit fehlen landesweit immer noch ca. 25.000 ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher. Hier fällt der Landesregierung nichts Besseres ein als Hilfspersonal mit geringer Qualifikation anzuwerben. Ein weiteres Problemfeld sieht Christian in der steigenden Jugendarbeitslosigkeit. Hier fangen die Probleme schon durch die mangelnde Förderung in der Schule an, was dazu führt das jeder 5. Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlässt. Christian Obrock möchte sich weiterhin dafür einsetzen derartige Probleme im Land anzusprechen und bei der Lösung behilflich zu sein. Er kann sich gut vorstellen auch im nächsten Jahr wieder für den Landtag in NRW zu kandidieren.


Als neue Mitgliederinnen wurden Christel Franke und Michaela Baumgärtner begrüßt

