Das politische Frühstück war für Christian Antl, der für das Löhner Bürgermeisteramt kandidiert und Frank Diembeck, der die Nachfolge als Landrat anstrebt, auch ein tolles Wiedersehen. Die beiden Kommunalpolitiker kennen sich seit mehr als zwanzig Jahren durch ihre gemeinsame Zeit bei den Jusos. Somit ist die Grundlage für eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit von Kreis und Stadt schon gelegt, freuen sich beide.
Den Genossinnen und Genossen sowie Gästen stellten beide ihre politischen Themen und Schwerpunkte vor. Christian Antl begrüßte die Anwesenden und führte durch die Veranstaltung.
Investitionen in die Infrastruktur bedeuten für Christian Antl, Stadtentwicklung und Erneuerung mit Plan – für ein Löhne, das funktioniert, denn Löhne braucht gute Kitas und Schulen, ordentliche Straßen, moderne Sportanlagen – und eine zuverlässige Verwaltung. „Wir investieren gezielt in Schulen, die Feuerwehr, ein neues Bad, bessere Radwege – mit Plan, der zu den Menschen passt,“ bringt es Christian Antl auf den Punkt.
Des weiteren setzt Christian Antl auf ein soziales Löhne: „Wir wollen ein starkes miteinander. Jeder Mensch verdient faire Chancen – von Anfang an. Wir stärken Kitas, Ganztagsangebote und Frühförderung. Hilfe darf nicht kompliziert sein und muss alle erreichen, die sie benötigen“
Das Thema Wohnen stellte Frank Diembeck ganz nach vorn. Wohnen ist nicht nur ein Dach über dem Kopf, Wohnen ist Heimat. „Wir fördern den Bau und Ausbau bestehender Wohnungen, setzen uns für bezahlbare Mieten ein und schaffen neue Wohnmodelle – für Familien, Alleinlebende und Senioren,“ fast Frank Diembeck sein Konzept zusammen. In Löhne entstehen gerade zwei Mehrfamilienhäuser an der Schützenstraße, deren Bau durch die Förderung des Kreises möglich wurde.
Beide betonten in ihren Ausführungen auf solide Finanzen zu setzen. Stadt und Kreis stehen für einen Haushalt mit Verantwortung. Auch mit begrenztem Budget wollen beide gestalten. Deshalb sichern wir bewusst, was das Leben vor Ort lebendig macht: Ehrenamt, Kultur, Vereine und Sport.
Frank Diembeck ergänzte, dass die Kreisumlage die Kommunen nicht überfordern darf. Die Kommunen brauchen Luft zum atmen. Vieles was das Leben vor Ort ausmacht, sind freiwillige Leistungen.
Die Gesundheitsversorgung vor Ort zu sichern und den Kinderärztlichen Notdienst wieder in den Kreis Herford zu holen, sind wichtige Anliegen von Frank Diembeck. Mit den Kreiskliniken trägt der Kreis die Verantwortung für die stationäre Versorgung.
Beide wissen, dass nur bei einer funktionierenden Wirtschaft Arbeitsplätze und Einnahmen stimmen. Wir schaffen die richtigen Rahmenbedingungen, unterstützen Betriebe in ihrer Entwicklung und bieten Gründer:innen Raum für Ideen und sorgen mit festen Ansprechpersonen in den Verwaltungen für kurze Wege.
Den Klimaschutz gehen beide konkret an. Statt nur zu reden, muss angepackt werden – mit Solaranlagen auf öffentlichen Dächern, besseren Radwegen und der Förderung neuer Heizlösungen in Wohnquartieren. So wird beim Neubau des August-Griese- Berufskollegs durch den Kreis die Nahwärmeversorgung der umliegenden Wohnquartiere schon mitgedacht. Hier arbeiten Stadt und Kreis schon Hand in Hand.
Bei aller Kommunalpolitik darf der Blick aufs Ganze nicht fehlen. Demokratie stärken – mit Haltung und Handlung. Demokratie lebt vom Mitmachen – und vom Mut, Haltung zu zeigen. Denn eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn sie zusammenhält und Verfassungsfeinden geschlossen entgegen tritt.

