Foto: Mittlerweile hat sich auf der im Februar 2025 abgetragenen Ascheschicht eine morastige Fläche gebildet. Ralf Jaworski, Beatrix Geurts und SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Falkenstern auf der Brachfläche.

SPD erhöht Druck beim Baugebiet Twelsiek – Zeitplan bis Frühjahr 2026 gefordert

Beim Baugebiet auf dem ehemaligen Sportplatz Twelsiek soll es endlich vorangehen. Die SPD‑Ratsfraktion Löhne fordert ein entschlossenes Handeln und einen verbindlichen Zeitplan. „Die Menschen warten seit Jahren auf Fortschritte“, heißt es aus der Fraktion.

Mit einem aktuellen Antrag drängt die SPD darauf, die festgefahrene Entwicklung des Geländes zu beenden. Betroffen sind Anwohnerinnen und Anwohner, Familien auf Wohnungssuche sowie der örtliche Einzelhandel, der auf Planungssicherheit angewiesen ist.

Kern des Antrags sind drei konkrete Forderungen:
Ein beauftragtes Ingenieurbüro soll umgehend den notwendigen Arbeits- und Schutzplan vorlegen. Anschließend sollen die unterbrochenen Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes sofort wieder aufgenommen werden. Spätestens bis zum Ende des ersten Quartals 2026 verlangt die SPD zudem einen verbindlichen Gesamtzeitplan, der alle noch offenen Schritte klar benennt.

„Die Menschen im Stadtteil haben ein berechtigtes Interesse daran, dass dieses Projekt endlich vorankommt“, erklärt Beatrix Geurts, die sich intensiv mit dem Verlauf des Vorhabens befasst hat.

Auch Ralf Jaworski vom SPD‑Ortsverein Löhne‑Bahnhof fordert ein klares Signal: „Wir reden über dringend benötigten Wohnraum und die langfristige Sicherung der Nahversorgung. Beides ist für die Entwicklung des Quartiers von zentraler Bedeutung. Deshalb erwarten wir jetzt ein koordiniertes, transparentes und verlässliches Vorgehen.“

An der Entwicklung des Baugebiets wird bereits seit 2020 gearbeitet. Verzögerungen ergaben sich unter anderem durch die Einbindung verschiedener Behörden sowie schwierige Bodenverhältnisse. Besonders problematisch war der Abbruch der Sondierungsarbeiten im Juni des vergangenen Jahres. Ohne einen zuvor zu erstellenden Arbeits- und Schutzplan konnten keine weiteren Maßnahmen erfolgen.

Für die SPD steht fest: Erst ein verbindlicher Zeitplan schafft Planungssicherheit – für Verwaltung, Politik, Unternehmen und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger. Die Fraktion hofft nun auf breite Unterstützung in den kommenden Beratungen, um dem Stadtteil endlich eine verlässliche Perspektive zu geben.

 

 

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